Ein Tag wie aus einem Bilderbuch:
Torcello, still und ehrwürdig, mit seiner Basilika und den goldschimmernden
Mosaiken, die Geschichten des Jüngsten Gerichtes aus längst vergangenen Zeiten
erzählen.
Burano, ein Farbenmeer – jedes Haus ein kleines Kunstwerk, das sich im Wasser spiegelt und zum Staunen einlädt. Claudia und ich baden im Farbenmeer, Gabi, Otto und Karin macht unsere Entschleunigung nervös und sie flüchten nach Hause – vermutlich auf der Suche nach WLAN und Espresso ohne Wartezeit.
Und dann Mazzorbo, wo die Sonne langsam untergeht, während wir im Weingarten einer kleinen Osteria sitzen, ein Glas Wein gedanklich in der Hand, die Ruhe im Herzen. Wir sind gekommen, um zu bleiben.
Später, zurück in unserer Unterkunft: Alles schläft schon. Claudia und ich sind es gewohnt – das leise Heimkommen, das Teilen von Erinnerungen im Flüsterton. Es ist unser Rhythmus, unser Venedig.
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