Am Campo Bandiera e Moro war die Atmosphäre ruhig, fast poetisch – und der Kaffee einfach fantastisch.
Gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Scuola di San Giorgio degli Schiavoni, einem versteckten Juwel venezianischer Kunstgeschichte. Die Werke von Carpaccio erzählten Geschichten aus einer anderen Zeit – lebendig, detailreich und berührend. Ein Ort zum Verweilen und Staunen.
Zum Mittagessen führte uns der Hunger in die Trattoria Bandierette, wo wir typisch venezianische Küche genossen. Die Gnocchi waren hausgemacht, mein Baccalà mit weißer Polenta ein Gedicht. Der Select-Spritz – wohl mein letzter für dieses Jahr – rundete das Mahl perfekt ab. Ein Ort, an dem man sich wie ein Teil der Stadt fühlt: herzlich, authentisch, köstlich.
Den krönenden Abschluss bildete der Sonnenuntergang am Zattere. Die Farben spiegelten sich im Wasser, als hätte Venedig selbst den Himmel gemalt. Ein Moment der Ruhe, des Staunens – und der Dankbarkeit.
Ein würdiger Abschied von Venedig. Morgen geht der Zug für Claudia und mich nach Wien.
So eine schöne Zeit.