Freitag, 3. Oktober 2025

Ein venezianischer Tag voller Genuss und Geschichte

Venedig empfing uns heute mit goldenem Licht und dem Duft von frischem Kaffee. Unser erster Halt: Bottega Girani Caffé, eine charmante kleine Café-Rösterei. Ein freundlicher Mitarbeiter erklärte uns die feinen Unterschiede zwischen Arabica- und Robusta-Aromen – mit echter Leidenschaft für das Handwerk. Claudia möchte ihrem Bruder Robert, einem echten Kaffee-Kenner und -Liebhaber, eine besondere Freude machen: Kaffee aus Venedig.

Am Campo Bandiera e Moro war die Atmosphäre ruhig, fast poetisch – und der Kaffee einfach fantastisch. 


 
 
   

Gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Scuola di San Giorgio degli Schiavoni, einem versteckten Juwel venezianischer Kunstgeschichte. Die Werke von Carpaccio erzählten Geschichten aus einer anderen Zeit – lebendig, detailreich und berührend. Ein Ort zum Verweilen und Staunen.   

 

 

 

  

Zum Mittagessen führte uns der Hunger in die Trattoria Bandierette, wo wir typisch venezianische Küche genossen. Die Gnocchi waren hausgemacht, mein Baccalà mit weißer Polenta ein Gedicht. Der Select-Spritz – wohl mein letzter für dieses Jahr – rundete das Mahl perfekt ab. Ein Ort, an dem man sich wie ein Teil der Stadt fühlt: herzlich, authentisch, köstlich.

 

 

 Den krönenden Abschluss bildete der Sonnenuntergang am Zattere. Die Farben spiegelten sich im Wasser, als hätte Venedig selbst den Himmel gemalt. Ein Moment der Ruhe, des Staunens – und der Dankbarkeit.

 

Ein würdiger Abschied von Venedig. Morgen geht der Zug für Claudia und mich nach Wien.

 

So eine schöne Zeit.

 

 

 

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Venedig – Inselmomente mit Entschleunigung

 

Ein Tag wie aus einem Bilderbuch:
Torcello, still und ehrwürdig, mit seiner Basilika und den goldschimmernden Mosaiken, die Geschichten des Jüngsten Gerichtes aus längst vergangenen Zeiten erzählen.


Burano, ein Farbenmeer – jedes Haus ein kleines Kunstwerk, das sich im Wasser spiegelt und zum Staunen einlädt. Claudia und ich baden im Farbenmeer, Gabi, Otto und Karin macht unsere Entschleunigung nervös und sie flüchten nach Hause – vermutlich auf der Suche nach WLAN und Espresso ohne Wartezeit.

 

 

 

  

Und dann Mazzorbo, wo die Sonne langsam untergeht, während wir im Weingarten einer kleinen Osteria sitzen, ein Glas Wein gedanklich in der Hand, die Ruhe im Herzen. Wir sind gekommen, um zu bleiben.

  

Später, zurück in unserer Unterkunft: Alles schläft schon. Claudia und ich sind es gewohnt – das leise Heimkommen, das Teilen von Erinnerungen im Flüsterton. Es ist unser Rhythmus, unser Venedig.

 

Mittwoch, 1. Oktober 2025

Ein Tag voller Masken, Kunst und venezianischer Magie

Der Tag begann mit einer zauberhaften Morgenstimmung am San Zaccaria. Die ersten Sonnenstrahlen spiegelten sich golden im Wasser der Lagune, während dunkle Wolken verdrängen lassen. Die Stadt erwachte still und würdevoll – Gondeln glitten lautlos vorbei, Möwen kreisten über dem Wasser, und die Fassaden der Palazzi leuchteten in warmen Farben. Es war einer dieser seltenen Momente, in denen Venedig ganz bei sich ist – ruhig, geheimnisvoll und wunderschön.

 

 

Wenig später trafen wir Fiona am Campo San Zaccharia, unsere charmante Stadtführerin, die uns mit viel Wissen und Humor durch die Gassen Venedigs begleitete. Ein besonderes Highlight war der Besuch bei Ca' del Sol, einem traditionsreichen Maskenatelier. Dort erhielten wir eine faszinierende Einführung in die Welt der venezianischen Maskentechnik – von der Herstellung bis zur historischen Bedeutung. Die kunstvollen Masken, jede ein Unikat, erzählten Geschichten aus vergangenen Jahrhunderten. Der Meister, wie aus der Lade der Klischeekommode erzählte und Fiona übersetzte.

 

 

 

 

  

 

 

 

 

Nach einem Spaziergang durch das verwinkelte Sestiere Castello, vorbei am Campo San Lorenzo bis zur SantaMaria della Pietà mit der Babyklappe aus vergangener Zeit, verabschiedete sich Fiona. Wir ließen den Vormittag bei einem gemeinsamen Mittagessen ausklingen.

 

Am Nachmittag teilte sich die Gruppe: Während einige zur Santa Maria Gloriosa dei Frari aufbrachen, zog es mich zur Basilica dei Santi Giovanni e Paolo. Es ist die größte Kirche in Venedig. 

 

 

  

 

Von dort wanderte ich weiter durch Castello bis nach Cannaregio – ein ruhiger, authentischer Teil der Stadt, fernab der Touristenströme. Unterwegs besuchte ich einige Außenstellen der Biennale, darunter Montenego und den Palazzo Mora. Die Ausstellungen der Architektur-Biennale waren intensiv aber durchwegs interessant. Es war... – im besten Sinne.

 

 

 

 

 

 

Am Abend trafen wir uns wieder in unserer Wohnung und ließen den Tag bei einem gemütlichen Essen im Vecio Marangon ausklingen. Ein Tag voller Eindrücke, Begegnungen und Kunst, der noch lange nachwirken wird. 

Dienstag, 30. September 2025

Der Tag wie ein Spiegel meiner Seele

Heute ein Dialog zwischen Kunst und Alltag, zwischen Tiefe und Leichtigkeit. Die Biennale hat mich berührt. Das Shopping hat mich gestärkt. Und Gabi war die Brücke dazwischen – mit Herz, Stil und einem untrüglichen Gespür für das, was mir guttut.

 

 

 

Ich nehme aus den heutigen Venedig-Tag nicht nur Erinnerungen mit, sondern auch Erkenntnisse. Über mich. Über das Leben. Und über die Schönheit, die entsteht, wenn man sich selbst erlaubt, beides zu leben: die Kunst und den Konsum.

Ein venezianischer Tag voller Genuss und Geschichte

Venedig empfing uns heute mit goldenem Licht und dem Duft von frischem Kaffee. Unser erster Halt: Bottega Girani Caffé, eine charmante klein...