Mittwoch, 24. September 2025

Venedig im Herbst – Mit dem Zug ins Abenteuer

Die Reise beginnt gemütlich: Mit dem Zug fahre ich Richtung Süden. Die Aussicht ist grau, nebelig und regnerisch. Ich kann keine herbstlich gefärbten Landschaften und kleine Bahnhöfe erkennen. Die Kühe sitzen in nassen Gras und kauen gelangweilt. Claudia hat ihre Häkelnadel und eine Flauschiwolle dabei – lautlos und hochkonzentriert arbeitet sie an einem Schal. Sie macht es richtig. Die Finger sind beschäftigt. Die Monotonie entspannt und das Endprodukt wärmt. Ich befürchte das passt wunderbar zu unserer Reise: warm ums Herz, der Stift gespitzt, die Lagunenstadt erwartet uns. Aber was erwartet uns?

 

 

In Venedig angekommen, und nicht nur wir auch die Sonne. Super. Claudia ist verzaubert. Ich beobachte sie und kann mich an meine ersten Eindrücke der Stadt vor vielen Jahren gut erinnern.

 

Francesco übergibt uns den Wohnungsschlüssel. Der Rest der kleinen Reisegruppe kommt an. Zimmereinteilung. Einkaufen. Nach einem kurzen Spaziergang durch die engen Gassen landen wir am Campo Santa Margherita in einer kleinen Osteria Alla Bifora gönnen wir uns das Abendessen und ich genieße meinen Selekt-Spritz dazu. 

 

 

Der Tag ist lang, die Eindrücke zahlreich – und so fallen wir müde, aber satt ins Bett.

 

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